Almanns unter sich
- kathrinstahl

- 23. Juli 2022
- 2 Min. Lesezeit
23.07.2022, Tag 112, Georgien- Tiflis, 0 Km

Nachdem Oliver und Ich aus Stepanzminda zurück kamen, sind wir wieder in ein Hotel in der Stadt.
Das war schon witzig. Von außen sah das Gebäude total verfallen aus und es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass es sich um ein Hotel handeln könnte. Es sah eher so aus, als könnte dort niemand wohnen und es stürzt jeden Moment ein.
Wir fragten bei einem Kiosk wo das Hotel ist und man bestätigte uns, dass es sich um das Gebäude handelt. Wir warteten auf die Gastgeber.
Wir gingen in das Haus und im ersten Stock hinter einer Metalltür eröffnete sich eine andere Welt.
Alles sauber, hell, ordentlich, modern und wie neu.
Sehr schöne Überraschung.
Also Ende gut alles gut.
Wir haben zwei Tage mit gammeln, essen und Kaffee trinken verbracht.
Mittwochs sind wir in eine Airbnb umgezogen.
Nachmittags stießen dann Tillmann und Julia zu uns. Tillmann hat wie immer köstlichst und vegan für uns gekocht.
Außer chillen und labern haben wir nicht viel hinbekommen. Eine schöne entspannte Zeit.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kamen endlich die zwei Freunde von Tillmann und Julia aus Deutschland an. Oliver und ich sind mit einem Taxi an den Flughafen gefahren um die zwei mit unseren Fahrrädern in Empfang zu nehmen. Das Flugzeug kam eine Stunde zu spät, aber sonst ging alles gut.
Zurück in der Wohnung haben wir zusammen ordentlich gefrühstückt und im Anschluss habe ich direkt angefangen mein Fahrrad zu montieren.
Alles passt im wesentlichen und das Fahrrad gefällt mir gut.
Die Schaltung mit Schalthebeln am Ende des Kringels sind schon ungewöhnlich, aber egal. Bin froh ein neues Rad zu haben.
Mittags Schlaf nachgeholt und Abends haben wir uns auf für eine wilde Nacht gemacht.
Zunächst haben die Girls, inkl. Sonja, und auch Andi ein Winetasting gemacht.
Das war sehr interessant. Georgien hat eine ca. 8000 Jahre alte Weintradition. Die älteste der Welt und das traditionelle Herstellverfahren ist anders wie im Rest der Welt. Der Wein wird in Tontöpfen in der Erde für ca. Ein halbes Jahr gelagert.
Es gibt in Georgien über 500 verschiedene Weinreben, wobei nicht alle für den Weinbau genutzt werden.
Wein steht hier also hoch im Kurs.
Getrunken haben wir 3 Weißweine, 1 Rose und 2 Ritweine. Die Gläser wurden gut gefüllt. Entsprechend war die Stimmung herrlich ausgelassen, während die verbliebenen Männer draußen mit Bier vom Kiosk warteten.
Selten so schön gelacht.
Danach eine Pizza geholt. Gegessen hatten wir zum Teil noch nicht. Weinprobe auf nüchternen Magen war auch nicht die beste Idee.
Im Anschluss mit einem Taxi zunächdt in eine Bar, gemütlich draußen zusammen gesessen und dann in einen nahe gelegenen Club gelaufen.
Der Bassiani war sehr dunkel und sehr Techno. Eintritt mit 20 € happig, aber Getränkepreise dann ok. Bis ca. 5 Uhr getanzt und ab heim.
Dementsprechend heute den Tag spät gestartet und faul verbracht.
Morgen fahre ich mit Sonja und Alex Richtung Armenienm endlich geht es weiter.










































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