Appi Dappi
- kathrinstahl

- 23. Juni 2022
- 2 Min. Lesezeit
23.06.2022, Tag 82, Türkei - Torul, 76 Km

So heißt der Blog der Wiesbadener Julia und Tillmann.
Tillmann weckte mich heute zum Spaß mit Chabos wissen wer der Babo ist.
Der Tag startete dann mit den zwei Männern vom Vorabend, die uns Frühstück und Tee brachten, was wir zusammen gegessen haben.
Es gab u.A. getrocknete Maulbeeren. Also das ist schon ziemlich feines Zeug.
Tillmann und einer der Männer haben noch jede Menge Erdbeeren auf dem Feld gepflückt.
Völlig überfressen dann los gefahren.
Die Menschen zwingen hier einem fast schon zum essen.
Julia und Tillmann sind schneller wie ich unterwegs, sodass ich die zwei nach 20 - 30 Minuten schon verloren hatte.
Liegt ggf. daran, dass ich alleine mehr Gepäck zu schleppen habe.
Es war zunächst Steigung angesagt, die auf ca. 2000 m hinauf führte. War relativ gut machbar. Es ist hier sehr frisch. Die Landschaft war wieder sehr abwechslungsreich. Zu Beginn Tannenwälder, später Felsen die an Parks in den USA erinnern.
Auf dem Weg nach oben gab mein Fahrrad ein komisches Geräusch von sich. Geschaut und festgestellt, dass an dem Hinterrad irgendwie eine Speiche herausgesprungen ist.
Dieser Penippel ließ sich auch nicht mehr drauf drehen.
Dann bei weiteren Untersuchungen festgestellt, dass die Felge an ca. Jeden zweiten Speiche gerissen ist. Also muss dringend eine neue Felge her. Das Gewicht war wohl zu viel.
Die lose Speiche einfach mit Panzerband befestigt. Da Arbeit reinzustecken lohnt nicht mehr.
In Trabzon werde ich dann zunächst einen Fahrradladen aufsuchen.
Zudem Bremse hinten nachgezogen. Sie bremst trotzdem nicht. Seilzug bewegt sich, Belagmaterial vorhanden und Hebel lässt sich nicht ganz durchdrücken. Es ist also Zug drauf. Aber es ist keine Leistung da. Ungünstig.
Ich bremse im Moment nur mit vorne.
Die Abfahrt war dann lang und durch schöne Landschaft mit wenig Verkehr. Leider auch viel Gegenwind, sodass man Trotzdem Arbeit hat.
In Torul angekommen, habe ich auch Julia und Tillmann wieder gefunden.
Wir begaben uns auf die Suche nach einem Platz zum Campen.
Ein Mann bot uns seinen Garten an, der direkt neben einem Stausee liegt.
Wir wurden auch zum Abendessen eingeladen.
War ein netter Abend, da auch ein deutschsprachiger Nachbar übersetzen konnte. Der Gastgeber ist ein Dokumentarfilmer.
Jeder Türke ist jederzeit mit Tee bewaffnet. Immer und überall kann man den Çay bekommen.
Alle trinken den Tee mit Zucker.
Zubereitet wird der Tee mit Hilfe von einem Samovar.
Der besteht aus 2 Kannen die übereinander sind. In der oberen ist der gekochte Tee und unten Wasser. Man mischt dann den Tee mit dem Wasser.
Diese Dinger sind gerne den ganzen Tag am heizen, damit man auch wirklich jederzeit sofort Tee trinken kann.
Gibt es elektrisch oder auch für Gasherde.
Heute morgen die zwei waren natürlich auch damit bewaffnet.
Es ist hier übrigens kalt. Tagsüber ca. 20°C und Nachts geht es unter 10°C.
Wegen dem tollen Start in den Tag, gibt es nur einen Song:
Haftbefehl- chabos wissen wer der Babo ist






































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