Armenien
- kathrinstahl

- 26. Juli 2022
- 2 Min. Lesezeit
26.07.2022, Tag 115, Armenien - Sedan, 78 + 62 Km

Aufgrund des schlechten Internets konnte ich die letzten Tage nichts hochladen.
Armenien ist ein kleines Land. Flächentechnisch ca. so groß wie Brandenburg. Das Land ist christlich und gehört zu den frühesten christlichen Kulturen. Das Land hat ca. 3 Mio. Einwohner.
Die Währung ist der armenischen Dram. 1 € sind 415 AMD.
Armenien hat seine eigene Schrift die häufig in Kyrillisch Untertitel ist. Sehr praktisch. 🙈
Nach den stoffeligen Georgiern sind die Armenier erfrischend gut drauf. Es wird wieder gewunken und gehupt. Ich winke ja wirklich sehr gerne zurück.
Die Straßen sind nicht zu stark befahren und in gutem Zustand. In den Tälern war es sehr heiß. Oben in den Bergen eher frisch, obwohl die Sonne auch dort hart ballert.
Nach den Nacht in der Feigenplantage sind wir gestartet und bei angenehmen Straßenverläufen die immer mal wieder auf und ab gingen, sind wir zunächst bis zur harten Mittagshitze gefahren und haben dann unter ein Baum ausgiebig Pause gemacht.
Die Landschaft war felsig, wie in einer Schlucht mit einem Fluss nebenan.
Sehr schön.
Nach der Pause bis zum Schluss ging es nur noch sehr steil bergauf. Wir waren alle etwas gereizt. Aber wir haben durchgehalten.
Leider ist man natürlich beim bergauf fahren langsam, sodass wir Abends erst um 20 Uhr bein Plätzchen zum übernachten ankamen.
Schnell Zelt aufgestellt, gewaschen, lecker gekocht und ab in die Falle.
Am folgenden Tag früher aufgestanden um der Hitze zu entgehen. Die erste Stunde bis eineinhalb Stunden war auch einfach nur recht steil bergauf. Aber die Berge waren mittlerweile schön grün. Nach 10 Km Berauf kam eine 20 Km Abfahrt, die wie immer, viel zu schnell vorbei war. Man musste jetzt allerdings etwas langes anziehen anstatt bei paar und dreißig Grad zu glühen.
Dann wieder nurBergauf. Aber es hat sich sehr gelohnt. Es ging auf über 2000m. Nach einem unbequemen Tunnel (mehrere Kilometer im Tunnel bergauf, überall Schlaglöcher und Gullideckel, mein Licht das in die falsche Richtung leuchtet und eine äußerst schlechte Belüftung) war die Welt eine andere.
Grüne Hügel überall, leichtes bergabrollen bis zum wunderschönen Sewan See. Der See leuchtet richtig schön blau.
Eingekauft und Platz zum Campen aufgesucht. Es ist sehr stürmisch und frisch. Aber wir hatten so viel geschwitzt, dass ein Bad im See unumgänglich erschien.
Die Überraschung: das Wasser war wärmer als die Umgebung, sodass es schön war zu baden.
Danach fein gekocht und ab in die Falle.
Auf Sonjas Vorschlag und dank ihrem Fachwissen über Armenien zum Thema Fläche entsprechend Brandenburg:
Rainald Grebe - Brandenburg
































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