Das leichte Leben findet man woanders
- kathrinstahl

- 27. Juni 2022
- 2 Min. Lesezeit
28.06.2022, Tag 86, Türkei - Trabzon, 0 Km

Noch Pausentage in Trabzon.
Heute schön entspannt gestartet. Man braucht doch auch immer mal ein paar Tage zwischendurch frei um sich z.B. um Routenplanung zu kümmern, Wäsche waschen, mit Freunden und Familie telefonieren usw.
Zudem mal wieder Yoga gemacht und festgestellt, dass das auch schon mal besser ging.
Die Kraft in Armen, Rücken und Körpermitte hat doch schon schwer nachgelassen. Und steif noch dazu. Müssten ich doch mal öfters machen.
Heute Mittag fiel in der Wohnung, die doch irgendwie nicht ganz so geil ist, für Stunden der Strom aus.
Zudem gibt es in der Wohnung keinen Esstisch. Wir essen am Couchtisch auf dem Boden.
Von den 2 Herdplatten funktioniert auch nur eine.
Alles nur so semi. Dafür günstig. 24 € pro Nacht und sauber.
Nachmittags Fahrrad geholt. Leider funktioniert die Bremse hinten immer noch nicht wirklich.
Hat nicht getaugt der Laden.
Anschließend mit Julia zum essen gehen verabredet, da der Strom Abends immer noch ausgefallen war und somit kochen flach fiel.
Das merkwürdig war, dass im Haus überall Strom vorhanden war, nur nicht in unserer Wohnung.
Zum essen wollten wir eigentlich in ein Fischrestaurant, da wir in einer Stadt am Meer sind.
Aber es gibt hier einfach keine. Überhaupt gibt es kaum Restaurants. Nur die üblichen Imbisse. Bars gibt es gar nicht.
Die Bürgersteige wurden in dieser 800.000 Einwohner Stadt früh hochgeklappt.
Es gibt eine sehr belebte Einkaufsstraße, aber sonst nicht viel.
Das schöne lockere Leben, wie es Städte I.d.R. bieten, konnten wir nicht ausfindig machen.
Essen, Kaffeetrinken, Bier trinken, Leute und Trubel beobachten... Das ist doch das schöne an Städten. Hier leider nicht drin.
Am Meer gibt es keine Promenade. Da läuft nur die Schnellstraße lang.
Daher haben wir irgendwann einfach die nächst beste Möglichkeit zum Essen wahrgenommen, wurden dann fast schon rausgekehrt und sind zu den Fahrrädern gelaufen.
Auf diesen sind ein paar Kinder rumgeturnt. Die haben sich von uns nicht stören lassen. Erst fanden wir es amüsant, aber stellten schnell fest, dass die gar nicht gehen wollen. Selbst als wir die Räder unter unseren Fittichen hatten, sind 2 Jungs wie Kletten an uns dran geblieben und der eine hat mir ständig den Ständer runter getreten. Erst ein fremder Mann musste kurz "ey" machen, damit die Kinder von uns ab ließen.
Komisch. Egal.
Zurück geradelt. Endlich wieder Strom in der Bude. Bissl gequatschtund Wein getrunken und ab zum Matratzenball.
Und für die Frechen Jungs:
P.Diddy, Black Rob, Mark Curry - Bad Boys for Life
























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