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Ein schöner Alptraum

  • Autorenbild: kathrinstahl
    kathrinstahl
  • 9. Mai 2022
  • 2 Min. Lesezeit


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Ser heutige Tag war sehr anstrengend.


Aber von Anfang.

Zunächst heute morgen meine Sachen aus der Reinigung geholt. Leider fehlen 2 Socken. 1x kurz und 1x normal. Kann man nicht mal ein neues Paar draus machen. Bei dem Preis hätten es ein paar Socken mehr sein müssen. Egal.


In Tirana los gefahren. Finde Stadtverkehr immer ein wenig stressig, sodass ich immer wieder froh bin, wenn ich wieder draußen bin.

Als deutsche Kartoffel sind solche Städte auch schwierig. Man kommt so schwierig über die Straße, weil jeder dort langgeht und fährt, wie er es gerade braucht. Da aber alle langsamer unterwegs sind, nicht so gestresst sind und alle aufeinander achten, funktionieren solche Chaosverkehre auch unfallfrei. Es scheint Magie zu sein.

Wir Deutschen kommen damit gar nicht so leicht zurecht, weil wir von Geburt einen Stock im Arsch haben.

Wenn jemand im Weg ist, wird derjenige umgangen oder umfahren und gut ist gewesen. Keiner regt sich auf oder weißt den anderen zurecht oder beharrt auf sein Recht.


Die Sonne brennt hier schon ganz schön doll. Gut das in der Stadt die Straßen mit Bäumen gesäumt sind, die Schatten spenden und somit die Temperatur angenehm bleibt.



Nach Tirana musste ein Berg überwunden werden. Aufstieg zunächst ok, auch wenn manche Stellen unverschämt steil waren.

Auf dem Weg nach oben ein nettes Paar aus Wiesbaden kennen gelernt, die auch nach Teheran wollen.

Ohne die zwei heute auf der gleichen Route wäre ich wohl verzweifelt.



Denn die Abfahrt war der reine Albtraum.

Nur loser Schotter, Kies, Geröll, Sand und sehr unwegsames Gelände. Sehr steil.

Ich habe bestimmt die Hälfte geschoben. Es war einfach nur zermürbend.

Als ich dann mal eine Passage fahren wollte, da ich vorwärts kommen wollte und Julia so mutig gefahren ist, habe ich voll die Bruchlandung hingelegt. Knie aufgeschlagen und mit den Unterarmen gebremst. Aber alles im grünen Bereich.

Danach war mir ein wenig der Mut verloren.

Nach kurzer Pause sind die zwei für sich weiter.



Die Schotterwege gingen weiter, aber nicht mehr so steil und weniger loser Untergrund.

Ich musste dann das Gerät noch durch einen Fluss schieben.

Ich kam heute kaum Vorwärts.

Dann leitete mich das Navi zu Wegen wo keinen wahren.

Route neu recherchieren.

Langsam ging nichts mehr.

Einfach mööp.



Irgendwann war klar, die angepeilten 74 Km werden nichts. Also auf zum nächsten Campingplatz.

Natürlich gibt es noch einen Regenschutt.


Aber am Campingplatz angekommen, alles gut. Kostet nut 5 €, der Mann ist nett und das deutsche Paar trudelt auch noch ein.

Haben zusammen gekocht und gegessen. War schön.

Zudem gibt es hier einen feinen Hund.



Heute auf der Fahrt hatte ich aber schöne Aussichten, 2 Schildkröten gesehen, überall im Land sind Bunker verteilt und ein Mann wollte das jch ein Foto von seinen Schafen mache. Ihn habe ich gleich mit fotografiert.



Bis morgen. Bin für heute erledigt.


 
 
 

4 Kommentare


Unknown member
10. Mai 2022

Weiah! Wat’n Tach! Was war denn der Ohrwurm des Tages? Highway to Hell?

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Jessy Dilectio
Jessy Dilectio
10. Mai 2022
Antwort an

Das passt ja wie die Faust aufs Auge ;-)

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Beitrag: Blog2_Post

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