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Eine Busfahrt die ist lustig...

  • Autorenbild: kathrinstahl
    kathrinstahl
  • 3. Aug. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

... eine Busfahrt die ist schön.


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03.08.2022, Tag 123, Armenien - Jerewan, 0 Km


Ich hatte zwischenzeitlich überlegt mit dem Fahhrad zu fahren. Aber 1130 Hm auf gerade mal 37 Km, wobei noch eine Abfahrt dabei war, hatte ich bei 38°C echt keine Lust. Es waren wirklich ein paar steile Passagen dabei.

Also Bustour für 31 € gebucht.


Frühstück im Hostel war sehr gut.

Danach zur Reisegruppe Tigerente gelaufen. 10 Uhr Abfahrt.

Die eine Hälfte der Gruppe bestand aus Russen, die andere aus sonstigen Nationalitäten dieser Welt. Die Fahrt wurde in beiden Sprachen geführt.


Zunächst Khor Virap mit Mount Ararat im Hintergrund. Dieser gehört eigentlich zu Armenien, wie auch der Name vermuten lässt. Als jedoch 1921 Armenien aufgeteilt wurde, ging er an die Türkei. Der Vertrag wurde für 100 Jahre festgeschrieben.

Letztes Jahr, 2021, hat Armenien den Berg, des Friedens Willen, nicht zurück verlangt und einen neuen Vertrag unterzeichnet.

Der Mount Ararat besteht übrigens aus 2 Bergen.

Leider war es heute wieder diesig.



Danach für ein Foto am Azkat Wasserreservoir gehalten und anschließend den Tempel Garni besucht.

Dieser ist griechisch und wurde ca. 175 n.Chr. erbaut. Wahrscheinlich war der Anlass die Eingliederung Armeniens ins römische Reich.

Laut der Führerin wurden früher dort auch Menschen geopfert. Gewidmet wurde der Tempel Mihr, die Personifizierte Sonne.



Übrigens gibt es nur noch eine Moschee in Armenien, hier in Jerewan. Alle anderen wurden zerstört, als Armenien christlich wurde.


Eigentlich hatte ich gehofft zur Symphonie der Steine laufen zu können, aber die Zeit hat nicht gereicht.

Im selben Ort sind wir zu einem Haus mit großem grünen Garten gefahren um zum einem zu sehen wir Lavash, sowas wie dünnes Fladenbrot gemacht wird und um danach Mittag zu essen.


Lavash wird wie folgt hergestellt: Frauen sitzen auf dem Boden neben dem Ofen.

Es sieht aus als würden Sie knien, dabei sind extra Löcher im Boden.

Im Boden ist ein runder Ofen eingelassen, der sehr heiß ist.

Man rollt zunächst den Teig, dann wird er mit einer bestimmten Wurftechnik hauchdünn und viereckig geformt. Dann wird er auf eine Art Kissen gelegt. Damit wirft man den Fladen mit Schwung an die Innenwand des Ofens. Nach kurzer Zeit holt man den Fladen mit Hilfe eines Hakens raus.

Sehr anstrengender Job, da man ständig über dem Ofen hängt.



Danach gab es essen. Der Tisch stand unter einem Obstbaum im Schatten und war reichlich und bunt gedeckt. Hat gut geschmeckt.

Meine Tischnachbarn waren alle Russen, sodass ich mich nur mit einer Person kurz unterhalten hatte.

Aber es war sehr schön da.



Danach ging es zum Kloster Geghard. Das war sehr schön, da das Gebäude zu einem großen Teil in den Fels gehauen wurde. War sehr imposant.

In einem Raum kam auch Wasser aus der Wand, was ganz tolle Wirkungen haben soll. Z.B

Gut um schwanger zu werden. Ich hatte keine Lust auf anstehen.


Der Name Geghard bedeutet Speer und kommt daher, dass dort angeblich mal der Speer gelagert wurde, der Jesus bei der Kreuzigung verletzt hatte.

Das Kloster wurde im 4. Jhd. Gegründet, die Hauptkirche aber erst 1215 erbaut.



Danach ging es zurück und ich habe mich mit Vorbereitungen für den Flug beschäftigt.


Song des Tages, weil es hier irgendwie überall läuft.

Toto Cutugno - Lasciate Mi Cantare

 
 
 

1 Kommentar


Unknown member
05. Aug. 2022

Reisegruppe Tigerente 😄😄

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