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Entlang am Sewansee

  • Autorenbild: kathrinstahl
    kathrinstahl
  • 28. Juli 2022
  • 2 Min. Lesezeit

27.07.2022, Tag 117, Armenien - Manuti, 70 Km


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Heute morgen war es wieder windstill. Zwar noch bisschen frisch aber die Sonne schien schön, sodass wir entspannt in den Tag starten konnten.



Die Route führte uns am See entlang. Ein leichtes und fröhliches auf und ab.

Da die Luft kühl war die Sonne aber schön schien, waren es optimale Bedingungen.

Die Landschaft Armeniens am Swansee entlang ist sehr schön. Trockene Grasflächen, Felsen und Berge mit bisschen Schnee on top im Hintergrund.

Ich hatte Armenien wirklich unterschätzt und nicht eine so tolle Landschaft erwartet.



Nach ca. 30 Km wollten Sonja und ich einen besonderen Friedhof von Noratus ansehen. Alex hatte da wenig Lust drauf und wollte für uns einen geeigneten Pausenplatz suchen.


Ich und Sonja haben uns den Friedhof angeschaut.

Es ist der noch größte bestehende Friedhof mit Khachkars der Welt. Khachkars werden die Steinkreuze genannt. In Deutschland würden wir wohl einfach Grabstein sagen.

Der eigentlich Größte Friedhof wurde zwischen 1998 und 2005 von Aserbaidschan zerstört.

Die Khachkaren stammen aus verschiedenen Perioden. Die ältesten aus dem 9ten und 10ten Jahrhundert.

Es gab auch moderne Gräber.



Alex hatte keinen geeigneten Pausenplatz ausfindig machen können und ist bis zum Zielort durchgefahren.

Ich und Sonja sind vom Friedhof aus gestartet und entschieden uns am See im Schatten eines alten Eisenbahnwagons zu pausieren.

Sehr schön. Haben mal Frauenkram gequatscht. Hat mir richtig getaugt.

Leider taugt aber das Fladenbrot nicht. Es hält überhaupt nicht satt und ich habe die ganze Zeit Hunger.



Danach sind wir zu Alex an den See gefahren. Die Strecke verlief zum Schluss auf sandigen Wegen durch gut riechende Tannenwälder. Leider war ein Bad im See nicht möglich, da der See sehr sandig ist, sodass man nach dem See schmutziger als davor wäre. Der abendliche Wind hat den See wild gemacht, wodurch die Wellen schön Sand usw. Aufwühlen.

Also musste eine Dusche mit 1 L Wasser aus der Fahrradflasche genügen. Man glaubt es kaum, aber danach fühlt man sich frisch.



Dann essen gekocht. Die Mückenplage die auch fies durch die Hose sticht machte leider ein gemütliche Beisammensein unmöglich, sodass wir uns früh ins Bett verkrümmelt haben.

Leider ohne Internet. Bissl lahm für mich. Konnte nur Blog vorschreiben.


Song des Tages, im Zuge des gegenseitigen Fotografierens geträllert:

Lady Gaga - Paparazzi



 
 
 

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