Hauptstadt der Katzen
- kathrinstahl

- 27. Mai 2022
- 3 Min. Lesezeit
26.05.2022, Tag 54, Türkei- Istanbul, 0 Km

Überall in der Stadt gibt es sehr viele wilde Katzen und Hunde. Daher wird die Stadt auch Hauptstadt der Katzen genannt.
Katzen liegen und sitzen überall herum. Auch in Cafés, Geschäften, auf Stühlen und Bänken. Die Menschen stellen Näpfe mit Futter und Trinken für die Tiere bereit.
Schätzungsweise gibt es 750.000 Katzen und 250.000 Hunde.
Die Liebe zu Katzen ist ein Zeichen des Glaubens im Islam.
Der Prophet Mohammed hatte ein Katze mit dem Namen Muezza. In der bekanntesten Geschichte rettete die Katze ihn vor dem Schlangenbiss einer giftigen Natter. Aus Dank streichelte Mohammed ihr über den Rücken. Seither landen Katzen immer auf den Füßen anstatt auf den Rücken zu fallen.
Heute hatte ich einen Teil des Standardprogramms absolviert.
Ich bin über das goldene Horn auf die andere Seite des Europäischen Teils gelaufen.
Man muss sich treiben lassen und man kommt überall hin.
Zunächst wurde ich in den ägyptischen Basar getrieben. Dieser ist ein überdachter Markt und stammt aus dem 17 Jh. Der Markt trägt seinen Namen Aufgrund der Angebotenen Waren.
Hauptsächlich Gewürze und, Tee aber auch Nüsse, Gold, orientalische Süßigkeiten und und und. Sehr schön bunt und richtig schön persisch / orientalisch.
Danach auf den vollen Marktstraßen rumgelaufen. Sehr voll und quaotisch.
Es gibt auch eigentlich alles. Auch hier sind die Straßenzüge immer mit Geschäften zum ähnlichen Produkt gesäumt.
Z.B. nur Decken, nur Gardinen, nur Kopftücher,, nur Lederjacken, nur Kinderkleidung,...
Es sind Produkte für Einheimische und kein Touristenramsch.
Danach noch im großen Basar gewesen. Auch eine Mischung aus Touristengeschäften und Geschäfte für Einwohner.
Ebenfalls überdacht und ein krummes Labyrinth mit allem Pi pa po. Sehr schön.
Danach bin ich zur Blauen Moschee gelaufen. Eigentlich heißt die Moschee Sultan-Ahmed-Moschee und ist auch sehr groß.
Also von außen gefallen mir alle Moscheen sehr.
Fertiggestellt 1616 und für 10.000 Gläubige ausgelegt.
Auf türkisch heißt Moschee übrigens Camij.
Leider ist die Moschee in Renovierung und man hat innen, da alles verkleidet, fast nichts gesehen. Hätte ich mir tatsächlich sparen können.
Wen es interessiert: unten ein Stammbaum wo die Verwandschaftsverhältnisse von Mohammed, Jesus, Adam und Eva, Moses usw. ersichtlich sind.
Wenn man eine Moschee betritt, Eintritt frei, müssen alle Frauen ihre Haupt bedecken. Mit einem Tuch oder Schal. Ein Hut zählt nicht.
Für alle Menschen gilt: Kleidung mindestens bis über das Knie und die Schultern bedecken.
Wer nicht richtig bekleidet ist, kann sich am Eingang Einwegkleidung kaufen oder manchmal auch richtige Kleidung ausleihen. Danach war ich in der Hagia Sophia.
Orzhodoxe Kirche, katholische Kirche, Museum, Moschee. Das Gebäude war schon mal alles.
Herausragende Konstruktion. Riesige Kuppel und allgemein sehr großflächig Umbauter Raum mit wenig Säulen.
Eröffnet 537. Damals ein gewagtes Bauwerk. Es steht heute noch. 1500 Jahre später!
Erst seit 2020 ist sie wieder eine Moschee. Davor war sie seit 1935 ein Museum.
Z.T. sind auch christliche Wandbilder zu sehen.
War ein Besuch wert.
In Moscheen müssen vorher alle ihre Schuhe ausziehen. Die komplette Moschee ist mit Teppich ausgelegt. Auf diesem ist ein Muster in Streifen eingearbeitet, dass nach Mekka ausgerichtet ist und auch die Reihen markiert, in denen man zum beten Platz nimmt.
Da es in der blauen Moschee nichts zu sehen gab, ich aber noch eine klassische Moschee besichtigen wollte, bin ich zur Süleymaniye Moschee gegangen.
1557 fertiggestellt mit Platz für 5.000 Menschen.
Die Moschee liegt auf einem der 7 Hügel Istanbuls, sodass man eine schöne Aussicht hatte.
Es war sehr ruhig dort um die Moschee herum.
War schön dort.
Danach bin ich Richtung Hostel.
Habe mir noch gefüllte Muscheln und ein Fischbrötchen gegönnt. Die Muscheln waren richtig lecker.
Abends war ich noch mit David auf ein paar Bier aus. Man kommt wirklich ständig mit neuen Leuten ins Gespräch.
Den Abend mit Menschen aus Kassel, Australien und Äthiopien verbracht. Gefühlt ist hier nachts um 3 der selbe Trubel wie mittags um 3. Verrückt.
Vor allem ist immer die Müllabfuhr am werkeln. Dadurch ist es hier gut sauber.
Irgendwann wollten wir nochmal tanzen.
Sind in einen Club gegangen. Wir haben Eintritt bezahlt dafür, dass der Club nach ca. Einer 3/4 Stunde (um 4 Uhr) geschlossen hat und zudem soweit auf eine männliche Kundschaft aller Regenbogenfarben spezialisiert war, dass es nicht mal eine Damentoilette gab.
Aber war lustig. Schön getanzt haben wir.
Song des Tages:
Mika - Grace Kelly
Das Album "A life in cartoon motion" ist so bunt wie gestern die Jungs.




































































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