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Hitchhiking a long and lonesome road

  • Autorenbild: kathrinstahl
    kathrinstahl
  • 29. Juli 2022
  • 2 Min. Lesezeit

29.07.2022, Tag 119, Armenien - Getap, 0 Km


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Eigentlich wollte ich heute weiterfahren. Aber ich fühlte mich morgens wie vom Auto überfahren, sodass ich mich entschloss mit Sonja und Alex einen Pausentag einzulegen.


Das bot sich an, da ich dadurch ein wunderbares Videotelefonat mit zwei meiner besten Freundinnen führen konnte.


Sonst habe ich mich ein bisschen über Armenien belesen. Jetzt ist es wieder so spät geworden, dass ich gerade keine Lust mehr habe eine kurze Zusammenfassung zu geben.


Wir kamen spät los, da Mittags der Strom ausgefallen war und nicht wie geplant sämtliche elektronischen Geräte geladen und die Waschmaschine gestartet werden konnte.

Wir entschieden uns dann zum nächsten Ort zu trampen, da es sehr heiß war und es nur Bergauf ging.


Das ging erfreulich einfach.

Wir stellten uns zu dritt an die Straße und das zweite Auto hielt direkt an um uns mitzunehmen.

In der Stadt zu Mittag gegessen und eingekauft.

Der weg zurück gestaltete sich ähnlich unproblematisch. Hingestellt, Daumen hoch und zack saßen wir im Auto.


Nachdem wir die Einkäufe abgeladen hatten, wollten wir zur Norawank Monastry trampen.

Wir stellten uns an die Straße und wurden direkt eingesammelt. An der entscheidenden Kreuzung wurden wir rausgelassen und das nächste Vorbeifahrende Auto nahm uns mit nach oben.


Die Straße führte durch die tiefe Schlucht des Amaghu und war mal wieder wunderschön. Rote Felsen lachten uns an. Am Ende das ehemalige Kloster aus dem 13 Jhd.



Von dort war die Aussicht auf die Felsen und das Tal sehr schön.


Dan wollten wir zurück trampen. Das zweite Auto das uns passierte hielt an. Der dreier Fold war schon mit 4 Personen besetzt. Aber wohl kein Grund uns nicht auch noch mitzunehmen.

Mit 7 Leuten in dem Auto. Unbequem aber machbar. Nach ein paar Kilometer ist eine Person ausgestiegen und in ein anderes Auto mit Verwandten umgestiegen. Also bisschen mehr Platz für uns.



Der Weg zum Campingplatz ist ca. 20 Km. Nach ca. 15 Km hielten wir plötzlich am Straßenrand. Alle aussteigen und Melone essen. Ein Tisch am Straßenrand wurde mit Wasser abgespült und eine riesige Wassermelone im Handumdrehen für ca. 11 Personen aus 2 kleinen Autos geschlachtet. Es wurden noch ein paar Fotos mit verschiedenen Konstellationen der Familienmitgliedern geschossen, alles genauso schnell aufgeräumt und sauber gemacht wie sich die Ankunft gestaltete und dann alle wieder schnell, schnell in die Autos.



Wir wurden noch eingeladen bei der einen Familie vorbei zu kommen, aber das war viel zu weit ab vom Schuss bzw. Am Sewansee, den wir erst gestern hinter uns gelassen hatten.

Alles in allem eine äußerst unterhaltsame Fahrt.


Am Campingplatz haben Sonja, Alex und ich ein letztes gemeinsames Abendessen gekocht und schnabuliert, da sich morgen unsere Wege leider endgültig trennen. Schade. Ich hoffe die zwei irgendwann nochmal wieder zu treffen.



Oh wunder habe ich Abends aber jemanden zur Begleitung bis nach Jerewan, der Hauptstadt Armeniens, gefunden. Supi.





 
 
 

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