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In Kirgistan eingereist

  • Autorenbild: kathrinstahl
    kathrinstahl
  • 17. Aug. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

15.08.2022, Tag 133, Kirgistan- Ak Chiy, 50 Km


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Es war ein anstrengender Tag der aber wieder mit vielen wundervollen Aussichten belohnt wurde.

Am Morgen nach einer wunderbaren Nacht, mit hartem Gegenwind gestartet.


Auf schlechter Straße hatten wir nur ca. 5 Km bis zur Kirgisischen Grenze.

Aber der Gegenwind hat uns ganz schön malochen lassen.

Leider ist Gegenwind auch immer sehr laut, was es für mich zusätzlich anstrengend macht.



Die Grenze war schnell passiert. Wir wurden als Radfahrer wieder nach vorne gewunken. Netterweise passierte mir das bisher an jeder Grenze. Voll das Glück.

Passkontrolle Kasachstan, röntgen des Gepäcks, Passkontrolle Kirgisistan und schwupps in Kirgisistan.

Sehr kleiner Grenzposten Mitten im Nirgendwo. Es wird sogar eine echte rot-weiße Schranke von Hand geöffnet um einen Durchzulassen. Sehr schön.



Die Straßenverhältnisse sind in Kirgistan eher nicht so prickelnd.

Des ganzen Tag wird man von den Schotterpisten durchgerüttelt.

Meine Hände und Unterarme haben ganz schön geschmerzt.

Anstrengend dabei ist, dass man so viel Arbeit hat vorwärts zu kommen, aber nur wenig Meter macht.

Aber die Landschaft entschädigt.


Wir legten eine Pause im Schatten von Bäumen an einem Fluss ein.

Im Wald waren ein paar Pferde die auch in und an den Fluss zum trinken gegangen sind. Es war sehr schön zu beobachten.



Überall gibt es Pferdeherden mit hübschen Pferden. Diese werden hier viel gegessen.


Irgendwann ging ein Stück sehr steil mit sehr grobem Schotter nach oben. Ich musste schieben. Solche Strecken kann ich einfach nicht fahren. Schieben ist unglaublich zermürbend, da das Fahrrad einem drei mal so schwer vorkommt als beim fahren und man kaum vorwärts kommt. Der arme Oliver musste wohl lange warten. Aber es ging nicht anders.


Aber Aussicht war wunderbar und die Abfahrt war machbar. Zwar auch Schotter und Kiesel, aber nicht so steil.

Am Ende in einem Tal zwischen zwei Bergketten gelandet und relativ flach bis zu einem geeigneten Campspot gefahren.


Traumhafte Aussicht auf die Berge.

Ein kleiner Bach zum Baden nebenan.

Was will man mehr?



Ich bin unglaublich dankbar und fühle mich geehrt, das ich in meinem Leben die Möglichkeit habe, solch eine Reise zu machen und Dinge zu sehen, die man sonst aus dem Fernsehen kennt. Ich bin unendlich froh.


Song des Tages:

If you are happy and you know it Clap your hands

klatsch klatsch

 
 
 

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