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Jetzt bin ich in Asien

  • Autorenbild: kathrinstahl
    kathrinstahl
  • 1. Juni 2022
  • 2 Min. Lesezeit

01.06.2022,Tag 60, Türkei - Gazi Osman Pasa, 90 Km


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Nach über einer Woche Istanbul war ich froh weiter fahren zu können. Der Trubel und das laute Chaos überall sind doch schon anstrengend auf die Dauer.


Es hat ca. 60 Km gedauert, bis es mit der Stadt vorbei war. Und das auch nur, weil ich dann mit einer Fähre über das Marmarameer gefahren bin.

Aber auf der asiatischen Seite gab es die meiste Zeit einen guten Radweg am Meer entlang.

Ich wurde dort von einem Vogel angeschissen.


Heute also 2 Fährfahrten gehabt. Die erste in Istanbul von Europa nach Asien.


Mittags wurde ich von einem Abdullah zum Kaffee eingeladen. War schön. Also Gastfreundschaft ist hier wirklich herausragend.


Sonst ging es mir heute leider nicht so gut. Seit gestern morgen fühle ich mich wie vom Auto überfahren und heute kamen noch Kopfschmerzen dazu. Bin auch irgendwie niedergeschlagen. Kann aber keinen konkreten Grund nennen. Die Sonne macht mmich zusätzlich fertig. Die ist so doll, dass es mir wirklich mittlerweile egal ist, wie ich mit Käppi aussehe. Die Sonne ist einfach zu stark. Ich hoffe ich bin ich morgen wieder frisch und gut drauf.


Nach der zweiten Fährfahrt über das Marmarameer war ein paar Kilometer Schnellstraße mit gutem Seitenstreifen. Dann ging es auf wenig befahrenen Straßen Richtung Landesinnere.

Endlich Ruhe. Richtig schön und erholsam. Schöne grüne, Hügelige Landschaft.

War super. An süßen Hundewelpen konnte ich mich auch noch erfreuen.


Da ich meine Ruhe haben wollte, habe ich mir ein Plätzchen zum wildcampen gesucht. Es gibt in der Türkei auch kaum Campingplätze. Nach 2 Minuten kam ein Mann mit Traktor und hat mir wild Zeug entgegen geschleudert. Freundlich, aber ich habe nichts verstanden.

Ein hoch auf den Google Übersetzer. Ich habe ihm das Telefon hingehalten und er musste nur reinsprechen. Zack, Google Übersetzt.

Der Mann hat mich mit seinem Traktor ca. 2 Km zu einem Rastplatz mit Bänken und Wasser gebracht.

Hier ist gut. Direkt an der Straße und doch Abseits, da Hangabwärts gelegen und kleiner Bach zum waschen und spülen auch am Start.

Sehr schön.



Und für meine Laune heute der Song:

Skeeter Davis - End of the World


Aber seid gewiss, es ist morgen, spätestens übermorgen, vorbei mit dem Tief.

Immer das selbe.

 
 
 

1 Kommentar


Jessy Dilectio
Jessy Dilectio
02. Juni 2022

Hat man manchmal, ein Tief. Da haben wir was gemeinsam 😘 Gute Weiterfahrt durch die Türkei 🫶 fühl dich gedrückt

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Beitrag: Blog2_Post

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