Sarajevo erreicht
- kathrinstahl

- 30. Apr. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Mai 2022
30.04.2022, Tag 28, Bosnien-Herzegowina- Sarajevo, 90 Km

Zu Behinn haben wir Zenica durchfahren. Die Stadt lebt wohl von der Stahlindustrie. Die Abluft wird ungefiltert in die Luft gelaßen. Dadurch ist die Stadt, die in einem Tal liegt, total versmokt.
Danach hatten wir ein paar Höhenmeter, ca. 900, zu bewältigen. Es ging ganz gut, außer das ich auf den letzten 10 Km gemerkt habe, wie das doch ordentlich Saft gezogen hat.
Aber lohnt ja immer, denn oben hat man Aussicht.
Das Wetter und die Strecke waren schön, auch wenn die erhoffte schöne Abfahrt durch ein Stein-Abbaugebiet geführt hat. Also ständig Staub von vorbeifahrenden LKWs und Autos.
Im allgemeinen hat sich verändert, dass man nur noch Moscheen sieht und keine christlichen oder orthodoxen Kirchen mehr. Serbische Flaggen sind zudem den bosnischen gewichen.
Mehrfach am Tag hört man den Muezzin rufen.
Die Grabsteine auf dem Titelbild sind muslimische Gräber. Die christlichen sehen ähnlich unseren aus.
Samstags wird hier sehr gerne mit dem Kärcher gearbeitet und das Auto geputzt.
Wie daheim.
Leider gibt es hier immer mehr Hunde an sehr kurzen Ketten oder in sehr kleinen Zwingern die wohl der Abschreckung dienen. Es ist z.T. ganz furchtbar anzusehen.
Heute wurden wir übrigens kurz von wilden Hunden verfolgt.
Sonst kann ich nur noch sagen: Klamotten die nass in der Tasche sind, fangen an fies zu riechen. Leider war mir da was untergegangen.
Und da ich letzten Abend kein Update zu meinem Verbleib geben konnte, der heutige Song:
Nirvana - Where did you sleep last night?
Heute übrigens Campingplatz unter der Einflugschneise vom Flughafen. Schön.
Bis denn.














Where „did“ bitte 😅😅😅😂😘