Tirana erreicht
- kathrinstahl

- 7. Mai 2022
- 2 Min. Lesezeit
07.05.2022, Tag 35, Albanien - Tirana, 92 Km

Der heutige Tag hat bisschen den Wurm drin. Aber nicht schlimm.
Mit Regen gestartet. Hatte dann auch aufgehört, aber dadurch erst um 11 Uhr losgekommen.
Da im gestern angefahrenen Supermarkt das Brot aus war, gab es heute yumyum Nudeln zum Frühstück.
Dann gestartet und nach 10 Minuten von 3 Kindern angehalten worden die Euro schnorren wollten.
Habe mich aber ohne Knete bekommen zu habe ziehen lassen.
Die Fahrt war heute entspannt, da keine nennenswerten Höhenmeter zu bewältigen waren. Zudem die meiste Zeit auf wenig befahrenen Straßen.
Regen und Sonne haben sich mehrfach abgewechselt.
Heute sehr viele Kinder gesehen. Absolut alle habe mich mit einem fröhlichen Hello gegrüßt und ca. die Hälfte hat gefragt, woher ich komme.
Bis zur Stadt habe ich hauptsächlich Männer gesehen. Die häufig auch winken und hello rufen oder hupen und grüßen. Männer sitzen auch gerne in den zahlreichen Cafés am Straßenrand.
Keine Ahnung was die Frauen so treiben.
Albaner haben eine Vorliebe für Mercedes und Audi Limousinen mit dunkel getönten Scheiben.
Hier als auch in Ungarn, Bosnien usw. fahren zudem tausende 2er Golf rum.
Also gibt gar nicht so viele alte Autos. Aber 2er Golf in Massen.
Was für hier als auch die vorherigen Balkanländer gilt, dass es immer wieder nach Feuer riecht, da die Leute einfach ihr Zeug ab und an verbrennen.
In Tirana angekommen zunächst durch ruhige Wohngebiete gefahren, dann kam das Chaosn und man meint, man ist abertausende Kilometer von Zuhause entfernt.
Volle Straßen, Kreuz und quer Verkehr, Stromleitungsquaos, Geschäfte und Stände auf den Gehwegen,...
Irgendwie schön und auch stressig zugleich. Lustig halt, weil so anders und funktioniert trotzdem.
Im Hotel angekommen etwas ernüchtert. Irgendwie so naja, aber egal. Bett ist sauber. Hab ja auch günstig gebucht.
Aber was echt bisschen doof ist, ist das bei Booking stand, dass eine Waschmaschine vorhanden ist.
Die betagten Menschen, denen das Haus gehört sprechen übrigens keinen brocken Englisch oder Deutsch. Also schon der "Check in" war herausfordernd. Keine Ahnung wer mir die englische Mail geschrieben hat.
Na jedenfalls nach Waschmaschine gefragt, sagt er Waschsalon um die Ecke. Denke ich, ok. Geht ja. Aber Pustekuchen. Da ist eine Wäscherei. Die Frau hat auch kein Brocken Englisch oder Deutsch gesprochen. In dem ganzen händ und füss Drama habe ich die geforderten 2000 Lek bezahlt.
Erst bei Abmarsch wird mir klar, dass es 17 € sind.
Aber Hauptsache das Hotel ist günstig. 😆
So ist das Leben. Mal gewinnst du, mal verlierst du.
Heutiger Song, auf die Idee meiner Feundin Hanno hin:
Mika - Lollipop
...Live your life until love is found...






























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