Vier im 4x4
- kathrinstahl

- 10. Juli 2022
- 2 Min. Lesezeit
09.07.2022, Tag 98, Georgien - Kutaissi, 0 Km

Die letzte Nacht beim Camping im Kaukasus, war die ruhigste Nacht jemals.
An diesem abgelegenen Ort war es unfassbar ruhig. Zum einen keinerlei Verkehr oder Hunde. Aber auch die Natur war so still. Keine Insekten, kein fließendes Wasser, keine Vögel, keine Feldmäuse oder ähnliches das herumwuselt. Einfach Stille. Das war verrückt und irritierend. Aber auch schön.
Dann sind wir gestartet. Zu Viert im Auto. Julia und Tillmann sind mit den Fahrrädern weiter.
Die Straße führte zunächst nach Uschguli.
Am Anfang war normale Straße. Nach ca. 15 Km kam löchrige Schotterpiste. Endlich lohnt sich der Allrad.
Es hat in den letzten Wochen wohl viel geregnet, wodurch Steine auf die Straße gefallen waren und z.T. sogar die Straße weg gespült war.
Alex hat uns souverän durch gelenkt. Es hat echt Spaß gemacht.
Man kommt nur wirklich sehr langsam vorwärts. Für 20 Km 2 Stunden.
Da wir ca. 200 Km bis Kutaissi vor uns hatten, waren wir besorgt es nicht zu schaffen.
Aber es hat sich so gelohnt. Die Straße am Abrund in der Schlucht war schon aufregend.
Aber ab Uschguli oben bei ca. 2500m war es nur noch wunderschön. Alles supergrün und Blumenwiesen.
Zudem die alten, Swanetientypischen Gebäude mit den Türmen aus dem Mittelalter.
Z.T hat man Gletscher gesehen. Es war sehr ruhig und einfach idyllisch.
Nach einer Mittagspause bei mitgebrachten Essen ging es nur noch drum, rechtzeitig zurück on die Stadt zu kommen. Also durchweg im Auto sitzen. Die schöne Aussicht hat uns belohnt.
Übrigens wachsen dort oben die Scjachbrettblumen.
Auf halber Strecke erkannten Sonja und Alex den Toyota Landcruiser von Bekannten aus Holland. Also haben wir kurz halt gemacht und eine zweites Mittagsessen sowie einen Kaffee mit Otto und Raina zu uns genommen.
Diese zwei Menschen waren herausragend freundlich, herzlich und gut gelaunt. Also Bemerkenswert. Wir waren danach alle ganz verzaubert von den zwei.
Weiter ging die Fahrt. Die Straße wurde besser. Auch wieder geteert. Abends noch zum Abendessen in einem hübsch Restaurant gewesen. Dann in die Stadt, Hotel, Auto abholen lassen und Heija Bubu.
Also dieser Ausflug hat sich richtig gelohnt und es war wirklich wunderschön in den Bergen. Mehr Zeit wäre jedoch schön gewesen.
Man kann ja nicht alles im Leben haben.
Das Georgische Essen ist sehr lecker und Kalorienreich. Viel Käse, Teigtaschen gefüllt mit Fleisch oder Käse, Gerichte die an Pizza erinnern aber mit Fleisch oder Käse gefüllt, Eintopf mit Fleisch,...
Alles sehr stabiles Essen aber lecker. Die Menschen sind hier auch gut genährt.
Die Georgier erscheinen grundsätzlich immer ein bisschen grunmelig. Sind eher weniger lustig, offen und kommunikativ. Das erscheint zumindest im ersten Moment so. Wenn man dann ins Gespräch kommt, sind sie freundlich und interessier.
Es sprechen auch viele Leute englisch und vor allem russisch. Aber russisch kann ich leider nicht.
Song des Tages, da wir es im Café gehört und entdeckt hatten:
Bedford Falls - KINO


















































Freundlich und gut genährt, spricht English und Russisch sehr gut- erinnert mich an meinen lieben Georgier, der neben mir sitzt 🥰