Vino in Wien
- kathrinstahl

- 13. Apr. 2022
- 2 Min. Lesezeit
13.04.2022, Tag 11, Österreich- Wien, 0 Km (Pausentag)
Heute habe ich den Tag in Wien verbracht. Die 2 Mitstreiter haben sich anders beschäftigt.
Morgens bin ich mit dem Rad zum Brunnenmarkt gefahren. Das ist ein Straßenmarkt mit Ständen aus allen Herren Länder. Vor allem persisch, arabisch usw. Sehr interessant und hat sich gelohnt. Es roch dort nach fernen Kulturen.
Im Anschluss zum Schloss Schönbrunn geradelt.
Dort hatte ihrer Zeit Sisi mit ihrem Franz gelebt. Sehr große und schöne Parkanlage.
Ich habe dort das Palmenhaus besucht. Die 7 € Eintritt haben sich voll gelohnt. Sehr hübsch mit Dschungel.
Danach bin ich in die Innenstadt gefahren. Man kann hier sehr gut Radfahren. Die Radwege sind super und ich als Fremdling hatte keine Probleme mich zurecht zu finden.
Rennrad fahren steht hier hoch im Kurs. Es sind sehr viele Menschen im Alltag und auch in Sportkluft auf ihren Rennrädern unterwegs. Tarmac I miss you.
Da Hunger aufkam, musste ich Touri-mäßig natürlich Wiener Schnitzel essen.
Dafür habe ich mich im Café Schwarzenberger niedergelassen. Ein altes Café Haus.
Dort war außen ein Platz in der Sonne frei und es gab vorbeilaufende Menschen zu gucken.
Schnitzel hat gemunded, war aber leider nicht so original das Kapern und Sardellen dabei gewesen wären.
Daraufhin habe ich mir Innenstadt und das Standart Touri Zeug gegeben. Wien ist so schön, dass es fast schon wie eine Kulisse wirkt. Leider ist Innenstadt völlig überlaufen. Sehr stressig. Alles voll.
Die Menschen stehe z.B. Schlange vor dem Hotel Sacher für ein Stück Sachertorte, dass dann 8,50 € kostet. Also die 8,50 € kann ich noch verstehen. Das Schlange stehen dagegen nicht. Na, jeder wie er meint.
Petersdom, Pestsäule, Staatsoper usw. angeschaut.
Dann noch den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek besucht. 8 € hat der Spaß gekostet.
Aber sehr schön. Barock, 1730 fertig gestellt, 15.000 Bücher. Bücher stehen z.T. in 2 bis 3 Reihen hintereinander.
Hinter den Regalen sind die Leseplätze, da man früher auf das Tageslicht angewiesen war.
Danach musste ich raus aus dem wilden Trubel und bin mit dem Rad zum Prater gefahren.
Da ich mich zunächst verfahren hatte, habe ich ein Päusschen gemacht, mir Cappuccino, Kuchen und Vino in Wien gegönnt.
Danach auf zum Prater. Den gibt es übrigens seit 1766 und war größer als ich erwartet hatte. Es gibt relativ rasante Fahrgeschäfte. Einige davon zu krass für meinen Geschmack.
Das originale Wiener Riesenrad kostet 13,50€ pro Person. Da war ich zu geizig für und habe eine Runde mit dem normalen Riesenrad im Sonnenuntergang gedreht. Die 5 € waren ok und es war richtig schön.
Wollte eigentlich den anderen gebrannte Mandeln, Magenbrot o.Ä. mitbringen. Gab es aber leider nicht.
Danach zurück zur Gastgeberin Friederike geradelt und mich an den fertig gedeckten Tisch gesetzt. Also perfekter Tag.
Weitere kuriose Wörter aus Österreich:
Sessel - Stuhl
Lackerl- geringe Flüssigkeitsmenge
Häferl - Tasse
Schlagobers- Sahne
Kurios ist auch, dass hier niemand seinen Namen auf der Klingel oder dem Briefkasten hat, weil dann könnte ja jemand wissen, wer da wohnt. Es stehen nur Sachen drauf wie: Top 16, für die sechszehnte Wohnung.
Da heute die Radwege und das Wetter mich so erfreut haben, folgender Ohrwurm:
Max Raabe und sein Palastorchester - Fahrrad fahr'n
Für morgen kurze Fahrt zu einem Spot zum wildcampen geplant.




























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